Langeoog - Willkommen auf der Insel fürs Leben!

Tiefblaues Meer umspült eine der schönsten der Ostfriesischen Inseln in der Südlichen Nordsee. Langeoog bildete am 24. Juni den Rahmen für die Geschichtenjagd im Wattenmeer.

Was ist hier denn los? Der flüchtige Blick über den Deich lässt Verwunderung aufkommen. Erster Gedanke: eine verschobene Sandbank, auf der hunderte Seehunde auf Rettung warten. Zweite Idee: ein gestrandetes Schiff mit an Land gegangenen Piraten. Drittens, die Erklärung: ah, keine Seehunde und auch keine Piraten, sondern 300 Junior-Ranger aus der ganzen Republik und etwa halb so viele betreuende Erwachsene. Und was machen die da? Es wird gebuddelt und gegraben, aufgeschüttet und abgetragen. In 17 Teams gilt es eine Sandburg, die in Form eines umgestülpten Eimers am Strand platziert wurde, vor den steigenden Fluten zu retten. Egal ob nun 6 oder 16 Jahre, die Deichbauer und Deichbauerinnen legen sich ins Zeug. Und schaut man genau hin, merkt man, dass es den Volljährigen schwer fällt still zu stehen, keine gut gemeinten Ratschläge zu erteilen und nicht selbst in die Bresche zu springen. Scharrende Füße sind zu sehen, die ihren Schützlingen unauffällig die Sandeimer füllen. Die Techniken der Burgen sind variantenreich. Manch einer versucht es mit der Schneckentechnik, eine Art Labyrinth, das sich um das Heiligtum windet. Andere wiederum türmen riesige Sandberge auf, hoffen, dass die nächste Welle die Burg verschont. Dem steigenden Wasser trotzen einige sogar mit ganzem Körpereinsatz, werfen sich in die kalten Fluten, bäumen sich wie gewaltige Riesen auf und wissen doch, dass es alles nichts helfen wird. Alles geht ganz schnell, als die Ansage, jeder hat das Feld zu räumen, ertönt. Die ersten Burgen sacken nach wenigen Sekunden in sich zusammen, andere werden noch einige Minuten von gefräßigen Wellen umspült um dann in das Meer zurücksinken, als wäre nichts gewesen.

Wer gewonnen hat? Na wer wohl: die Ranger des Nationalparks Niedersachsen. Kein Wunder bei jahrhundertelanger Erfahrung im Deichbau und über Generationen weiter vererbtes Wissen. Aber knapp war es trotzdem. Denn auch wer in den Bergen lebt, weiß seine Burg zu behaupten.

Josephine Kujau

Über Langeoog

Ein langer feinsandiger Strand ohne künstliche Befestigungen, dahinter weite Dünentäler, Salzwiesen und der verträumte Inselwald - nicht nur das macht Langeoog aus. Die Autofreiheit, das gesunde Nordseeklima und ein vielfältiges Angebot für Jung und Alt garantieren wohltuende Entspannung für Körper, Geist und Seele.

Langeoog gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und somit zum UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer. Hier finden Sie noch intakte Natur mit einer reichen Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt.

Jeder Monat hat auf unserer Insel seinen eigenen Reiz. Ein Geheimtipp ist ein Aufenthalt im Winterhalbjahr. Das gesunde maritime Reizklima sorgt zu dieser Jahreszeit für einen besonders hohen Erholungseffekt. Fast alle Einrichtungen und Betriebe sind ganzjährig geöffnet.

Entdecken auch Sie Langeoog für sich als DIE Insel fürs Leben. Wir freuen uns auf Sie!

www.langeoog.de

Quelle: Kurverwaltung Langeoog; Foto: Eltje Jonassen