Niedersachsen

Die Ostfriesischen Inseln

Da vorne am Horizont, nur drei bis zehn Kilometer von der Küste entfernt, zieht sich die Reihe der sieben Ostfriesischen Inseln hin: Borkum, Juist und Norderney, Baltrum und Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sind ihre Namen. Insgesamt ist diese Reihe etwa neunzig Kilometer lang und erstreckt sich von der Mündung der Ems im Westen bis zur Mündung der Jade im Osten.

Zusammen bilden die Sieben Inseln an dieser Stelle einen Schutzschild für das einzigartige  Wattenmeer. Durch die Jahrtausenden bestehende Strömung der Nordsee vom Ärmelkanal in nordöstlicher Richtung bildete sich an den Küsten des flachen Meeres das Watt, das von den Niederlanden bis nach Dänemark reicht.

Zum tiefen Durchatmen auf den Inseln gehört auch, dass man sich in Ruhe Zeit nimmt für die Spezialitäten der Region. Krabben, Muscheln und Fisch gehören dazu. Aber auch kalorienreiche Suppen, schwere Kohlgerichte und deftige Eintöpfe mit seltsamen Namen wie "buntes Huhn". Und an einem kalten Nachmittag lässt man sich - ganz gemütlich vor dem Kamin - von einem Insulaner auf jeden Fall noch eine echte ostfriesische Teezeremonie zeigen.

Das Angebot speziell an Museen ist auf den Ostfriesischen Inseln ganz erstaunlich. Das Küstenmuseum Juist zum Beispiel zeigt in elf Räumen alles über Inselgeschichte, Deichbau, Sturmfluten und Fischerei in der Gegend.

Die Küstenregion

Von Emden bis Otterndorf ein weites Wiesenland, wo viele schwarzbunte "Eulalias", wie die Rinder hier heißen, friedlich weiden. Dann folgt das Reich der "Deichbeamten", jener knuddeligen weißen Schafe, die hier ihren wichtigen Dienst verrichten, indem sie das Gras kurz halten und mit ihren kleinen Klauen immer wieder den Grund festtrampeln. Dahinter liegt das Vorland, Salzwiesen, die bei Stürmen überflutet werden, oder Strand zum Burgenbauen, Buddeln und zum Faulenzen.

Die Einheimischen sind stets hilfsbereite Menschen, die jeden, der die Ruhe des Nordens genießen möchte, freundlich aufnehmen. Beste Voraussetzungen also, um tief durchzuatmen und die Seele baumeln zu lassen. Kulturell Interessierte können am Abend Konzerten auf jahrhundertealten Orgeln lauschen. Zudem finden sie Museen, in denen sie sich über die Geschichte der Region informieren können. Ein Highligt findet man beispielsweise im Museum für Wattenfischerei in Wremen. Hier steht die 1954 patentierte und damit älteste Krabbenpulmaschine der Welt. Besonders romantisch sind auch die Weihnachtsmärkte, die überall an der Küste zu finden sind. Auch der Jahreswechsel lässt sich hier wunderbar feiern, wenn sich an Silvester der Geschmack von Seeluft und Sekt mischt.

Sie sehen, Nordseeküste und Ostfriesische Inseln haben für jeden etwas im Angebot. Nur herkommen, das muss man selbst. Und sich einfach nehmen, was die Nordsee zu bieten hat.

Unter www.die-nordsee.de finden Sie weitere Informationen.

Quelle: Die Nordsee GmbH